Albumpremiere: Stepmother – „Planet Brutalicon“

Albumpremiere: Stepmother – „Planet Brutalicon“


Heute entfliehen wir der Elend und dem Morast der Erde und landen auf dem Planeten Brutalicon. Das ist der Name des Debütalbums von Stepmother, einem lauten und rockigen Proto-Punk-Projekt von Graham Clise. Wenn dir der Name bekannt vorkommt, gratuliere ich dir zu deinem besonderen rockigen Geschmack. Seine Gitarren haben bereits Hörer von Bands wie Witch, Lecherous Gaze, Annihilation Time und vielen mehr elektrisiert. Dieses Mal übernimmt Clise auch den Gesang und spielt Riffs mit bösen Absichten. Dieses in Australien ansässige Trio besteht außerdem aus Bassist/Sänger Rob Muinos und Schlagzeuger Sam Rains. Heute lädt das Decibel Magazine dich ein, mehrere Tage vor der Veröffentlichung des Albums durch Planet Brutalicon zu streifen, bevor es am 29. September von Tee Pee Records veröffentlicht wird.

Von Anfang an, mit „Fade Away“, reist Stepmother zurück in die letzten Jahre des schwindenden Sonnenscheins der späten 60er-Jahre. Denke an Blue Cheer und Motor City Proto-Punk, heraufbeschworen von The Damned. Die Songs haben glänzende Hooks und rohe Riffs, ohne dabei jemals diese Zwiegespaltenheit zu verlieren. Stepmother hat Spaß angesichts von Krieg, Armut und tausend anderen von Menschen verursachten Plagen und Krankheiten. Schau dir nur „Stalingrad“ oder die freche Elvis-Imitation am Anfang des wilden und lauten „Scream of Death“ an. Vom siedenden „Waiting for the Axe“ bis zum Dick Dale-Finale „Gusano“ ist Planet Brutalicon eine Feier der Rock’n’Roll-Eskapismus für Fans von modernem Heavy-Rock wie Graveyard, C.O.F.F.I.N. und AAWKS. Anders als manche anderen Retro-Rocker verlieren Stepmother nie den Griff auf ihren eigenen rauen, individuellen Geist.

„Planet Brutalicon war ein Kinderspiel aufzunehmen“, sagt Gitarrist/Sänger Graham Clise. „Die Musik wurde größtenteils live aufgenommen, mit sehr wenigen Overdubs und vielleicht ein oder zwei Proben. Wir haben eine Regel, dass wir nicht proben; das ist der Stepmother-Weg. Wir wollen nicht klingen wie Toto oder so ein Mist. Schlecht geprobt zu sein, hält dich auf Trab! Der Gedanke ist: Denken ist stinken. Das seiend gesagt, wurde eine beachtliche Zeit in die Abmischungen investiert. Ich könnte nicht glücklicher darüber sein, wie es herausgekommen ist. Wir haben es in unserem Bassisten Rob [Muinos]‘ Studio namens The Rat Shack gemacht. Es befindet sich zufällig über meiner Lieblingskneipe, also gab es keinen Mangel an Alkohol. Minimales Polieren des Kackhaufens; wenn es gnarly klang, sind wir einfach damit gegangen, und es scheint funktioniert zu haben!“

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Starte deine Reise zum Planeten Brutalicon mit Stepmother, indem du unten auf Play drückst.

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(Quelle: decibelmagazine.com)

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