Eine schockierende Darstellung der unterschiedlichen Darstellungen dessen, was passiert ist. Eine Dokumentarserie von Channel 4, die die Missbrauchsvorwürfe gegen Marilyn Manson untersucht, ist in Arbeit.

Eine schockierende Darstellung der unterschiedlichen Darstellungen dessen, was passiert ist. Eine Dokumentarserie von Channel 4, die die Missbrauchsvorwürfe gegen Marilyn Manson untersucht, ist in Arbeit.


Eine dreiteilige Dokumentarserie, die sich mit der Karriere von Marilyn Manson und den sexuellen Missbrauchsvorwürfen gegen ihn befasst, befindet sich derzeit in Arbeit. Das Projekt mit dem Titel „Marilyn Manson: Behind The Mask“ wird von Lightbox und Rolling Stone Films für Channel 4 in Zusammenarbeit mit Fifth Season und Media Finance Capital produziert.

In den letzten Jahren haben mehrere Frauen, darunter die „Game of Thrones“-Darstellerin Esme Bianco und die Schauspielerin Evan Rachel Wood, dem Sänger Missbrauch vorgeworfen. Nach den Vorwürfen wurde Manson – bürgerlicher Name Brian Warner – von seinem Manager, Agenten und Plattenfirma fallen gelassen. Seitdem steht der Musiker vor zahlreichen rechtlichen Auseinandersetzungen, von denen die letzte eine Vergewaltigungsklage war, die er mit einer Klägerin beigelegt hat, die angeblich „Bedrohungen, Mobbing, Belästigung und verschiedene Formen von Einschüchterung“ ertragen musste.

Im Jahr 2021 beleuchtete das Magazin „Rolling Stone“ die Anschuldigungen in einem ausführlichen Artikel, der eine Polizeirazzia und eine strafrechtliche Untersuchung auslöste. Bisher wurden keine strafrechtlichen Anklagen erhoben, aber die zivilrechtlichen Verfahren sind noch anhängig.

„Marilyn Manson: Behind The Mask“ hat angeblich Zugang zu mehreren der Anklägerinnen, lebenslangen Fans, Insidern der Musikindustrie, Anwälten, einem ehemaligen Bandmitglied und seinem besten Freund aus Kindertagen. Außerdem stehen exklusive Tonaufnahmen von Interviews mit Rolling Stone sowie Archivmaterial und bisher unveröffentlichte Fotografien zur Verfügung.

Das Projekt stellt zeitgemäße Fragen nach der Grenze zwischen Rock’n’Roll-Exzess und transgressivem Verhalten in der Musikindustrie und untersucht, ob Mansons konstruiertes Image die Wirklichkeit des Menschen hinter dem Künstler widerspiegelt und was die Zukunft für die Freiheit der Meinungsäußerung und das Recht auf Schockmoment bereithält.

Siehe auch  Übersetzung:"Nachricht von Doc Coyle an die Anti-Woke-Mob, die versucht, Thy Art Is Murder zu boykottieren"Liebes Anti-Woke-Mob,Ich hoffe, diese Botschaft erreicht euch und ihr nehmt euch einen Moment Zeit, um zuzuhören. Ich habe von eurem Plan gehört, Thy Art Is Murder zu boykottieren, und ich möchte euch meine Gedanken dazu mitteilen.Erstens möchte ich klarstellen, dass ich das Recht jedes Einzelnen respektiere, seine Meinung zu äußern und zu entscheiden, welche Bands er unterstützen möchte. Das ist ein Teil unserer freien Gesellschaft, von der wir alle profitieren. Allerdings möchte ich euch dazu ermutigen, offen für verschiedene Meinungen und Perspektiven zu sein.Thy Art Is Murder ist eine Band, die auf kontroverse Themen aufmerksam macht und ihre Meinungen und Ansichten in ihrer Musik ausdrückt. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Band diese Ansichten im Alltag oder in persönlichen Beziehungen vertritt. Die Kunst bietet uns die Möglichkeit, über schwierige Themen zu diskutieren und verschiedene Standpunkte zu vertreten. Das ist ein wichtiger Aspekt der künstlerischen Freiheit.Wenn ihr objektive Kritik an der Band äußern möchtet, solltet ihr das Recht dazu haben. Aber denkt daran, dass eure Kritik nicht als Mittel dienen sollte, um die Freiheit der Künstler einzuschränken oder einen Boykott zu organisieren. Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung und darauf, seine Überzeugungen durch Kunst auszudrücken.Ich hoffe, dass ihr euch bewusst seid, dass eure Aktionen einen dominoartigen Effekt haben können und dazu führen könnten, dass andere Bands oder Künstler ebenfalls boykottiert werden. Das ist ein gefährlicher Präzedenzfall, der dazu führen könnte, dass künstlerische Freiheit erstickt wird.Lasst uns offen für Dialoge sein, auch wenn wir unterschiedliche Ansichten haben. Das ist der Weg zu einer besseren, toleranteren und offeneren Gesellschaft.Mit freundlichen Grüßen,Doc Coyle

Derzeit gibt es kein offizielles Veröffentlichungsdatum für die Dokumentation. Manson hat alle Vorwürfe gegen ihn bestritten.

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